Luftfahrt

Genfer Fluggesellschaft stellt Flüge nach Athen und London ein

Baboo fliegt nicht mehr nach Athen und London

Baboo fliegt nicht mehr nach Athen und London

Wegen schlechter Rentabilität stellt die Genfer Fluggesellschaft Baboo die Flugverbindungen von Genf nach Athen und London ein. Die Fluggesellschaft will sich auf ihre besten Linien konzentrieren, wie sie in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt.

Die Verbindung nach Athen wird am 4. November aufgehoben, jene nach London am 8. November. Es seien mehrere Möglichkeiten geprüft worden, lässt sich Firmenchef Mark Darby zitieren. Die beiden Flugverbindungen hätten aber von Beginn weg nicht die gewünschten Resultate gebracht. Mit den betroffenen Passagieren und Partnerairlines werde nach Lösungen gesucht.

Mit dem reduzierten Winterflugplan sollen Kosten gespart und die Rentabilität verbessert werden, hiess es weiter. Fortgesetzt wird der Restrukturierungsplan, den Baboo Mitte September angekündigt hatte. Damals war neben Abstrichen beim Angebot auch von einem Stellenabbau die Rede.

Die Änderungen am Flugplan seien die bisher einzigen Entscheide, die gefällt wurden, teilte Baboo dazu mit. Zunächst sollen die strategischen Optionen für die Zukunft des Unternehmens geprüft und erst dann die Struktur angepasst werden. Im Winterflugplan fliegt Baboo zehn Destinationen an, hauptsächlich zusammen mit Partnern.

Baboo beschäftigt 180 Mitarbeitende und betreibt eine Flotte von fünf Flugzeugen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Baboo einen Umsatz von 73 Mio. Fr. und transportierte 406'000 Passagiere. Trotz schnellem Wachstum ist es dem 2003 gegründeten Unternehmen bisher nicht gelungen, in die schwarzen Zahlen vorzustossen.

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