Eine erste Bilanz habe ergeben, dass die CD Angaben zu rund 750 Stiftungen sowie zu 550 weiteren Fällen mit einem Gesamtanlagevolumen von rund 2,9 Milliarden Euro enthalte. Nur schon durch die Stiftungen seien 204 Millionen Euro an Steuern hinterzogen worden sein. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Offizielle Schätzungen, wie viel Schwarzgeld von Deutschen auf Schweizer Konten angelegt sei, gibt es nicht. Der Chef der Deutschen Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, sagte der Süddeutschen Zeitung, er vermute eine Grössenordnung von etwa 150 Milliarden Euro.

Die von der Staatsanwaltschaft Bochum und der Steuerfahndung Wuppertal analysierte UBS-CD gelte intern als besonders ertragreich. Einige der mutmasslichen Steuerhinterzieher hätten hohe zweistellige Millionen-Vermögen in der Schweiz versteckt. Für die UBS-CD sei angeblich 3,5 Millionen Euro bezahlt worden sein.