Dies geht aus jüngsten Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) für das zweite Quartal 2009 hervor, welche das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichte.

Danach waren in dieser Zeit in der Schweiz 4,28 Millionen Personen erwerbstätig. Der Anteil der erwerbstätigen Personen an den 15- bis 64-Jährigen betrug 79 Prozent, was gegenüber dem Vorjahr (80 Prozent) einem leichten Rückgang entspricht.

Demgegenüber waren 182'000 Personen erwerbslos. Die Erwerbslosenquote stieg gegenüber dem Vorjahr von 3,4 Prozent auf 4,1 Prozent an.

Von den Personen im Erwerbsalter (15 bis 64 Jahre) waren 17 Prozent (oder 912'000 Personen) nicht erwerbstätig. Hauptgründe für die Nichterwerbstätigkeit sind Aus- und Weiterbildung sowie familiäre Verpflichtungen.

Jede dritte erwerbstätige Person verfügt über eine Tertiärausbildung, also über ein abgeschlossenes Studium oder eine höhere Berufsbildung. Vor fünf Jahren waren dies 27 Prozent.

Die Abend-, Nacht- und Sonntagsarbeit sowie die Arbeit auf Abruf nahmen in den letzten fünf Jahren leicht zu. Auch Arbeit auf Abruf hat in den letzen 5 Jahren zugenommen: von 6,1 auf 6,5 Prozent der Erwerbstätigen.

Im internationalen Vergleich weist die Schweiz eine hohe Erwerbsbeteiligung sowie einen sehr hohen Anteil an Teilzeitarbeitenden auf. Nur Island und Schweden hatten leicht höhere Erwerbsquoten. In der EU lag diese Quote bei 77 Prozent.