Aber auch ohne diese letztes Jahr erworbenen Konzernteile hätte Galenica den Umsatz steigern können. Alleine der Geschäftsbereich Pharma ist organisch um fast 8 Prozent gewachsen, und dies obwohl der Druck zur Senkung der Gesundheitskosten spürbar gewesen sei, schreibt Galenica in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung.

Auch zu schaffen machte Galenica der starke Franken, der sich beim Export der Pharmaprodukte negativ bemerkbar machte. Dank den Sun-Store-Apotheken stiegen die Verkäufe im Apothekennetz der Galenica aber um über 80 Prozent. In der Medikamentendistribution dagegen musste der Konzern mit Sitz in Bern ein Rückgang des Umsatzes um über 2 Prozent hinnehmen.

Alles in allem resultierte aus dem insgesamt deutlich höheren Geschäftsvolumen ein 11,3 Prozent höherer Betriebsgewinn (EBIT) von 164,1 Mio. Franken. Weil das Gewinnwachstum aber nach Angaben von Galenica in zukunftsgerichtete Projekte reinvestiert wurde, stieg der Konzerngewinn nur um 1,3 Prozent auf 117,4 Mio. Franken.