Frischer Wind eingekehrt

Das Firmengebäude hat Minergie-Standard und ist rollstuhlgängig

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Das Firmengebäude hat Minergie-Standard und ist rollstuhlgängig

Nach einer umfassenden Renovation des ehemaligen Buler-Gebäudes verfügt nun Lengnau über einen neuen Standort für einen Firmen-Neuzuzüger. Mit der CDR AG hat die Gemeinde bereits einen neuen Steuerzahler gewonnen.

Von Edi Gubler

Das Gebäude der ehemaligen Uhrenfabrik Buler an der Solothurnstrasse 79 in Lengnau hat bewegte Zeiten hinter sich. Nach dem Aus der Uhrenfabrikation wechselte das Gebäude mehrmals den Besitzer sowie auch die Benutzer. Seit Anfang 1995 gehört das Gebäude der solothurnischen Soreal Immobilien AG mit Inhaber Walter Aerni als Eigentümer.

Von 1988 bis März 2003 war die Chromachron SA (Teil der Egana-Gruppe) Mieterin des gesamten Gebäudes. Anschliessend waren für eine gewisse Zeit eine mechanische Werkstatt, eine türkische Gemeinschaft und sogar eine Kinderspielgruppe in den Räumlichkeiten untergebracht.

Walter Aerni war von Anfang an überzeugt, mit einer Gesamtrenovation das Haus einer neuen Nutzung mit anderen Mietern zuführen zu können. Anlässlich einer Pressekonferenz vergangene Woche erklärte er den Ablauf der durchgeführten Renovierungsarbeiten: Der vordere Teil des Gebäudes wurde nach Minergie-Standard ausgebaut.

Unter anderem erhielten die Fenster eine dreifache Isolation, sodass der vorbeifahrende Verkehr bei geschlossenen Fenstern nicht mehr zu hören sein soll. Neben einer neuen Liftanlage kamen neue Decken, neue Radiatoren und eine Fassadenisolierung im Inneren hinzu. Neu ist das Gebäude auch für Personen im Rollstuhl gut zugänglich. Für die Renovierungsarbeiten war die Grenchner ARCAD Architektur GmbH mit Architekt Americo Bertolotti aus Grenchen zuständig.

Mieter aus dem Schmucksektor

Aernis Konzept scheint aufzugehen, ist doch im Parterre und im ersten Stock mit der CDR AG bereits eine neue Firma eingezogen. Inhaber Daniel Liniger ist mit seiner Handelsfirma im Schmucksektor tätig.

Auf die Frage, warum er gerade Lengnau als Standort gewählt hat, erklärt Liniger, dass diese Wahl von verschiedenen Faktoren abhängig war. «Weil wir bereits im Rohbauzustand über das Mietverhältnis verhandelten, konnten wir eigene Ideen einbringen und haben zusammen mit dem Eigentümer und dem Architekten Americo Bertolotti optimale Lösungen gefunden», erklärt Liniger. Auch der zentrale Standort mit dem nahen Autobahnanschluss und den guten Verbindungen zu den Flughäfen Zürich, Genf und Basel hätten eine Rolle gespielt.

Noch Platz im zweiten Stock

Der zweite Stock ist noch im Rohzustand, sodass Mietinteressenten ihre speziellen Ausbauwünsche anbringen können. Als Besonderheit preist Aerni die BKS-HomeNet-Anlage an, eine Multimedia-Verkabelung für alle Räume. Mit einfachen Steckverbindungen können die Mieter Anschlüsse für Internet, Telefon und Fernsehen benutzen und vom ganzen IT-Angebot profitieren.

Interessenten für die noch zur Verfügung stehenden Räume erhalten von Walter Aerni unter der Nummer 032 641 31 11 Auskunft.

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