Suva
Franz Steinegger tritt als VR-Präsident der Suva zurück

Franz Steinegger gibt sein Amt als Suva-Verwaltungsratspräsident Ende Jahr ab, wie er am Freitag anlässlich der Bilanzmedienkonferenz mitteilte. Er hinterlässt das Unternehmen gemäss eigenen Angaben in einem ausgezeichneten Zustand.

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Franz Steinegger, ehemaliger Präsident der FDP Schweiz.

Franz Steinegger, ehemaliger Präsident der FDP Schweiz.

Alex Spichale

An der Spitze des Unfallversicherers Suva kommt es Ende 2013 nach über 20 Jahren zu einem Wechsel. Verwaltungsratspräsident Franz Steinegger, der seit 1991 im Amt ist, hat am Freitag den Rücktritt bekannt gegeben. Sein Nachfolger wird am 17. Dezember gewählt.

Während der Amtszeit Steineggers habe sich die Suva zu einem modernen Unternehmen gewandelt, teilte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) mit. Dank seines Vermittlungstalentes sei es dem langjährigen Politiker gelungen, die Sozialpartner auch in angespannten Zeiten zu tragfähigen Lösungen zu führen.

Steinegger ist dieses Jahr 70 Jahre alt geworden. Im Herbst wird der Bundesrat den Verwaltungsrat der Suva für eine Amtszeit von sechs Jahren neu bestellen. Das Gremium wird danach an seiner konstituierenden Sitzung im Dezember das Präsidium bestimmen.

Steinegger hinterlässt die Suva in einem "ausgezeichneten Zustand", wie das Unternehmen mitteilte. So konnte 2012 der Gewinn nach einer Halbierung im 2011 von 123 Mio. Fr. auf 247 Mio. Fr. verdoppelt werden. Zudem können 2014 zum siebten Mal in Folge die Prämien gesenkt werden, in der Beurfsunfallversicherung um durchschnittlich 1 Prozent, in der Nichtberufsunfallversicherung um 2 Prozent.

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