Telekommunikation

Frankreich leitet Untersuchung zu explodierenden iPhones ein

Explosionsgefährdet? iPhone (Archiv)

Explosionsgefährdet? iPhone (Archiv)

In Frankreich haben die Behörden eine Untersuchung zu Vorfällen mit explodierenden iPhones und Musikplayern von Apple eingeleitet. «Wir schauen uns das Problem genau an», sagte eine Sprecherin der Behörde für Wettbewerb, Konsumentenschutz und Betrugsbekämpfung (DGCCRF).

Die französische Konsumentenschutzorganisation UFC-Que Choisir warf Apple vor, nicht ausreichend über die Vorfälle zu informieren. "Wir wollen wissen, ob es sich um isolierte Fälle handelt oder ob es ein echtes Problem mit dem iPhone gibt", sagte Verbandsexperte Edouard Barreiro.

In Frankreich wurde ein weiterer Fall bekannt, bei dem der Bildschirm eines iPhones zersplittert ist. "Ich bin mit meinem iPhone in der linken Tasche einkaufen gegangen, als ich plötzlich Hitze und eine Vibration spürte", sagte Rentner Rolland Caufman der Nachrichtenagentur AFP. Verletzt wurde Caufman nicht.

In den zwei weiteren Fällen hatten Kunden angegeben, sie hätten Splitter des Displays ins Auge bekommen. Laut der Zeitung "Le Parisien" gab es seit Ende Juli insgesamt sechs Fälle mit zersplitterten iPhone-Bildschirmen in Frankreich.

Versuche, bei Apple Frankreich Ersatz für das Telefon zu bekommen, seien zunächst erfolglos geblieben, sagte der 80-Jährige Caufman, der in der Nähe von Paris lebt. "Die Leute haben mir immer wieder gesagt, es sei unmöglich, dass so etwas passiert", sagte er. Er sei dann an die Apple-Europazentrale in Irland verwiesen worden. Auch dort habe man ihm den Vorfall zunächst nicht geglaubt. Nach einigem Hin und Her habe schliesslich doch ein Ersatztelefon bekommen.

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