Derzeit arbeitet das Stanser Unternehmen mit Hochdruck am neuen Businessjet PC-24. "Es ist eine Herkulesaufgabe", sagte Schwenk im Interview mit der "Handelszeitung", das am Donnerstag erschien.

Der Druck nehme zu, die Zeit fehle. Dennoch zeigte sich Schwenk überzeugt, dass der Zeitplan eingehalten wird. Im November sollen die ersten Flieger ausgeliefert werden. Den allerersten PC-24 soll das amerikanische Flugzeug-Sharing-Unternehmen Planesense erhalten. 2018 soll auch der Schweizer Bundesrat eine Maschine erhalten.

Ein Modell des Jets auf der European Business Aviation Convention and Exhibition in Genf.

Ein Modell des Jets auf der European Business Aviation Convention and Exhibition in Genf.

Bisher wurden 84 der ersten Pilatus-Düsenflugzeuge bestellt. Weitere Bestellungen nimmt Pilatus momentan nicht entgegen. Wenn das Flugzeug bei den Kunden ankomme, werde die zweite Tranche sicherlich teurer sein, sagte Schwenk. Derzeit kostet ein PC-24 je nach Ausrüstung und Ablieferdatum zwischen 9 und 10 Millionen Dollar.

Zwei PC-21 der Schweizer Luftwaffe in Emmen LU.

Zwei PC-21 der Schweizer Luftwaffe in Emmen LU.

Den Gerüchten um einen möglichen Pilatus-Börsengang erteilte der Präsident eine deutliche Absage. "Da ist nichts dran. Null. Nichts." Auf die Frage, wie lange er nach vier Jahrzehnten bei Pilatus den Job noch machen wolle, sagte der 72-Jährige: "Ich frage mich das eben nicht. Ich arbeite einfach weiter." Auf jeden Fall wolle er das PC-24-Projekt fertigmachen.