Wegen eines Unwetters im Rhein-Main-Gebiet waren am Nachmittag rund eine halbe Stunde lang keine Starts und Landungen möglich gewesen. Die Flugzeuge mussten in der Luft bleiben, bis das Gewitter vorbeigezogen war.

Dies sei das normale Vorgehen bei solchen Wetterlagen, sagte der Sprecher. Auch die Bodenabfertigung sei vorübergehend eingestellt worden wegen Blitzschlaggefahr auf dem Vorfeld.

Die Lufthansa hatte schon einmal 3000 Hotelzimmer reserviert, falls Passagiere stranden sollten. Die Fluggesellschaft stellte sich eigenen Angaben zufolge darauf ein, dass rund 6000 Passagiere und rund 40 Flüge von den Auswirkungen der Gewitterfront betroffen sein könnten.

Nach Angaben der Frankfurter Feuerwehr stürzten wegen Sturmböen im Stadtwald Bäume um. Die Stadt warnte, dass die Gefahr von Astbrüchen in Parks und Grünanlagen wegen der Windböen erhöht sei. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor Starkregen, Wind und Hagel gewarnt.