Schifffahrt

Flaute im Container-Geschäft lässt Gewinn von Maersk schrumpfen

Ein Container-Schiff der dänischen Reederei Maersk im Hafen von Antwerpen (Archiv)

Ein Container-Schiff der dänischen Reederei Maersk im Hafen von Antwerpen (Archiv)

Eine Flaute im Container-Geschäft hat deutliche Spuren in der Bilanz der dänischen Reederei A.P. Moller-Maersk hinterlassen. Der Nettogewinn sei im vergangenen Jahr um mehr als ein Drittel auf umgerechnet 2,44 Mrd. Euro geschrumpft, teilte der Konzern, der auch im Ölgeschäft tätig ist, am Montag mit.

Für das laufende Jahr zeigte sich die Reederei eher pessimistisch. Wegen Überkapazitäten und anhaltend schwieriger Bedingungen auf dem krisengeschüttelten Schifffahrtsmarkt werde zwar ein Gewinn erwartet, erklärte das Unternehmen. Dieser werde aber voraussichtlich unter dem des vergangenen Jahres liegen.

Die Geschäftszahlen von Moller-Maersk werden häufig als eine Art Barometer für den Welthandel gesehen, weil die Container-Flotte der Reederei rund 16 Prozent der weltweiten Kapazitäten ausmacht. Die Finanzkrise hat den globalen Handel erheblich belastet und Frachtpreise deutlich sinken lassen.

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