Börsengang

Fintech aus Indonesien will an Schweizer Börse

Achiko, ein Fintech-Unternehmen aus Indonesien, will an die Schweizer Börse. Das Hauptgeschäft sind Zahlungsdienste für Leute ohne Bankkonto oder Kreditkarte. (Symbolbild)

Achiko, ein Fintech-Unternehmen aus Indonesien, will an die Schweizer Börse. Das Hauptgeschäft sind Zahlungsdienste für Leute ohne Bankkonto oder Kreditkarte. (Symbolbild)

Exotischer Zuwachs für die Schweizer Börse: Das indonesische Fintech Achiko Limited will einen Antrag für eine Kotierung an der SIX einreichen.

Insgesamt sollen 100 Millionen bereits bestehende Aktien direkt gelistet werden, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Gesellschaft geht dabei von einer Unternehmensbewertung von 70 Millionen Dollar aus.

Das Hauptgeschäft des bisher im Privatbesitz befindlichen Fintechs sind Zahlungsdienste für Personen ohne Bankkonto oder Kreditkarte. Über die Tochter Mimopay bietet Achiko Zahlungen per Telefonrechnung oder Gutscheine für Online-Spiele und andere Dienstleistungen an.

Mimopay hat laut einer Mitteilung vom Mittwoch rund zwei Millionen Nutzer. Die Zahlungsplattform soll zudem laut den Angaben in den nächsten 18 Monaten auch in Myanmar, den Philippinen und Vietnam starten.

Fintech-Umfeld lockt

Für den Börsenstandort Schweiz habe man sich aufgrund des lebhaften Fintech-Umfelds entschieden, erklärte ein Sprecher der Nachrichtenagentur AWP.

Bislang hatten im laufenden Jahr drei Firmen den Gang aufs Schweizer Börsenparkett gewagt: die Novartis-Abspaltung Alcon, der Zughersteller Stadler und das Tessiner Orthopädieunternehmen Medacta. Für den laufenden Monat ist zudem der Börsengang des Verpackungsmaterial-Herstellers Aluflexpack geplant.

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