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Finanzwerte belasten Schweizer Börse

Die Schweizer Börse hat nach kräftigen Kursgewinnen am Vortag mit einer gut behaupteten Tendenz geschlossen. Händler sprachen von einer Konsolidierung, die sich jedoch nicht zu einer Korrektur ausgewachsen habe.

Der SMI stieg um 0,23% auf 6'386,54 Punkte. Der 30 Titel umfassende SLI gewann 0,31% auf 977,29 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) kletterte 0,27% auf 5'490,54 Punkte.

Dabei stützten vor allem defensive Titel, während Finanzwerte belasteten. Die Aussichten für eine Jahresend-Rally blieben günstig, vermuteten Marktbeobachter.

Überdurchschnittlich gefragt waren Clariant (+4,6%) und Syngenta (+4,3%). Syngenta stiegen über die bisherigen Jahreshöchstkurse von Mitte Juni.

Defensive Aktien wie Nestlé (+1,0%), Geberit (+2,3%) und Swisscom (+0,3%) waren ebenfalls gefragt. Gesucht waren auch Roche (+0,5%). Novartis (-0,2%) entwickelten sich demgegenüber negativ.

Auf der Verliererseite standen auch die Bankaktien von CS (-2,1%), UBS (-1,3%) und Julius Bär (-2,1%). Die Versicherungstitel konnten sich weitgehend dem Sog der Bankwerte entziehen. Swiss Life legen 0,5% und Swiss Re +0,4% zu. ZFS verbilligten sich dagegen um 0,4%.

Im breiten Markt gingen Emmi nach einer kleineren Akquisition in der Schweiz unverändert aus dem Handel. Demgegenüber kletterten Huber+Suhner (+6,5%) nach einer schwachen Entwicklung im vergangenen Monat und optimistischen Äusserungen des CEO gegenüber der Presse. Addex (+1,5%) wurden von einer ausgeweiteten Partnerschaft mit Merck & Co Inc beflügelt und Dottikon ES stiegen um 6,6%.

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