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Fiat zahlt 70-Millionen-Strafe in den USA wegen fehlender Berichte

Den Autohersteller Fiat Chrysler kommen Fehler bei Pflichtmeldungen an die US-Verkehrsaufsicht  teuer zu stehen.

Den Autohersteller Fiat Chrysler kommen Fehler bei Pflichtmeldungen an die US-Verkehrsaufsicht teuer zu stehen.

Der Autobauer Fiat Chrysler muss wegen nicht übermittelter Unfall-Berichte 70 Millionen Dollar Strafe an die US-Verkehrsaufsicht zahlen.

Die Behörde erklärte am Donnerstag, Fiat habe seit 2003 zahlreiche Unfälle mit Verletzten oder gar mit Todesfolge entgegen den gesetzlichen Vorschriften nicht gemeldet. Fiat hatte bereits im September Verfehlungen eingeräumt und dies auch mit Softwareproblemen bei der Erstellung der Berichte begründet.

Fiat erklärte am Donnerstag, künftig eine saubere Berichterstattung zu gewährleisten. Dazu soll auch eine externe Aufsicht eingebunden werden.

Die Behörde will durch die Informationspflicht erreichen, möglichen Mängeln bei Fahrzeugen früher auf die Spur zu kommen und dadurch schneller Massnahmen zum Schutz des Verbrauchers einleiten zu können. In der Vergangenheit hatten auch schon andere Autobauer Strafen zahlen müssen, weil sie ihrer Berichtspflicht nicht nachgekommen waren.

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