Der bereinigte Betriebsgewinn blieb im zweiten Quartal bei gesunkenem Konzernumsatz mit gut 1,5 Milliarden Euro nahezu stabil, wie der amerikanisch-italienische Autobauer am Mittwoch mitteilte.

Die bereinigte operative Marge kletterte sogar leicht auf 5,7 Prozent von 5,6 Prozent vor Jahresfrist. An der Börse kam vor allem gut an, dass Fiat Chrysler seinen Ausblick bekräftigte, was in dem schwierigen Umfeld bisher nur wenigen Konkurrenten gelang.

Demnach glaubt das Management weiter daran, dass der operative Gewinn des vergangenen Jahres von 6,7 Milliarden Euro gesteigert werden kann. Die Aktie von Fiat Chrysler legte an der Mailänder Börse um mehr als vier Prozent zu. Zu dem Anstieg der Etragskraft sorgte vor allem der erneut gestiegene Absatz an Pick-ups in den USA, an denen der Konzern gut verdient.

Analysten haben sich wiederholt besorgt geäussert, weil Fiat Chrysler fast den gesamten Gewinn in den USA einfährt, wo der Konzern von der starken Nachfrage nach Geländewagen und Kleinlastern profitiert. In Europa und Asien ist der Autobauer dagegen schwach.