Zur Fenaco gehören neben Agrarzulieferern auch die Landi-Läden, der Detailhändler Volg und der Getränkehersteller Ramseier. Der operative Gewinn vor Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich um 2,7 Prozent auf 255,4 Mio. Franken, wie Fenaco am Mittwoch mitteilte.

Die Gruppe hat damit die positive Entwicklung der Vorjahre fortsetzen können. Das Konzernergebnis ging allerdings von 61,8 Mio. Fr. im Vorjahr leicht auf 61,4 Mio. Fr. zurück.

Die Nahrungsmittelindustrie von Fenaco, zu der neben Ramseier etwa auch der Tiefkühlprodukte-Hersteller Frigemo gehört, verzeichnete einen Umsatzrückgang von 6,1 Prozent auf 1,29 Mrd. Franken.

«Bauernladen» Fenaco macht Grossverteilern Konkurrenz

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Während die überdurchschnittlich guten Ernten negative Auswirkungen auf die Preisentwicklung des Nahrungsmittelsektors hatten, beflügelten sie den Handel mit Getreide, Ölsaaten und Futtermittel. Die Sparte Landwirtschaft erreichte einen Umsatzanstieg um 2,0 Prozent auf 1,61 Mrd. Franken.

Das Detailhandelsgeschäft mit den Ladenketten Landi, Volg, TopShop und Visavis habe sich positiv entwickelt. Trotz der Weitergabe von Währungsgewinnen konnte die Sparte Volg Konsumwaren um 3,2 Prozent zulegen. Im Verkauf von Haus- und Gartenartikeln wuchs der Umsatz um 3,4 Prozent. Insgesamt wuchs die Sparte Detailhandel um 3,3 Prozent auf 1,60 Mrd. Franken.

Auch das Geschäft mit Brenn- und Treibstoffen der Marke Agrola florierte - dessen Umsatz wuchs um 10 Prozent.

Im vergangenen Jahr beschäftigte Fenaco im Durchschnitt 8715 Mitarbeitende, 262 mehr als im Vorjahr.