Hier spricht der Chef

Feindbild «Bänkler»: NIcht alle in einen Topf werfen

*Patrick Biri ist Leiter Privatkunden Region Nordschweiz der Credit Suisse AG

*Patrick Biri ist Leiter Privatkunden Region Nordschweiz der Credit Suisse AG

Man kann einen Menschen, ein Produkt oder eine Firma respektieren und mögen, nur mögen oder respektieren oder keines von beiden. Dass man die grossen Banken in der Öffentlichkeit derzeit nicht sehr mag, kann ich verstehen.

Das ist ein weltweites Phänomen. Nicht verstehen hingegen kann ich, dass die Bankmitarbeiter nun ganz generell so wenig gemocht werden. Und es ist schade, dass die Stimmung in der Öffentlichkeit geprägt ist vom pauschalen Unbehagen gegenüber Banken und der Diskussion um Bankerlöhne.

Darum möchte ich als Chef hier eine Lanze brechen für meine Mitarbeitenden. Bei der Credit Suisse in der Region Nordschweiz, welche die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Teile des Kantons Solothurn umfasst, engagieren sich täglich rund 650 Menschen für ihre Kunden. Und zwar stärker als je zuvor.

Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kenne ich seit Jahren. Die meisten von ihnen haben neben ihrem Beruf eine Familie und sie engagieren sich in Vereinen, im Dorf, in einem Amt. Sie kennen die Leute, die regionale Wirtschaft und die wichtigen Themen ihrer Region. Ganz normale Bürgerinnen und Bürger also, die in ihrem Berufsalltag gefordert sind und in einem schwierigen Marktumfeld höchsten Ansprüchen vonseiten der Kunden und des Arbeitgebers gerecht werden müssen: Das heisst Verständnis für die Situation und die vielfältigen Ansprüche unserer Kunden, umfassende Beratungskompetenz, profunde Kenntnisse des Produkt- und Dienstleistungsangebots. Dazu kommt die laufende Weiterbildung und Schulung angesichts komplexer werdender Prozesse, Vorgaben und Regulierungen.

Ich bin froh, dass unsere Kunden die Höchstleistungen meiner Mitarbeitenden anerkennen, die regionale Präsenz der Credit Suisse schätzen und uns als «Bänkler» respektieren und sogar ein wenig mögen.

Für mich als Chef sind zufriedene und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schlüssel zum Erfolg.

Ich würde mir wünschen, dass ihre Leistungen und das grosse Engagement auch in der Öffentlichkeit verstärkt wieder differenziert wahrgenommen werden.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1