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Fehlende Wohnungen auf dem Mietmarkt: Bund lanciert ein Infoportal gegen Airbnb

Durch Vermietungen auf Airbnb geht Wohnraum auf dem Mietmarkt verloren. (Archivbild)

Durch Vermietungen auf Airbnb geht Wohnraum auf dem Mietmarkt verloren. (Archivbild)

Kantone, Städte und Gemeinden sind mit Herausforderungen im Zusammenhang mit der wiederholten kurzzeitigen Vermietung von Wohnraum konfrontiert. Nun bietet der Bund Hilfestellungen.

(sku) Durch Online-Buchungsplattformen wie Airbnb hat in einigen Gegenden der Schweiz die wiederholte kurzzeitige Vermietung von privatem Wohnraum deutlich zugenommen. Das sogenannte Home-Sharing hat dabei nicht nur positive Folgen, wie das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) am Dienstag schreibt. Dadurch gehe Wohnraum auf dem Mietmarkt verloren und es entstehe ein verzerrter Wettbewerb zwischen dieser Beherbergungsform und der Hotellerie.

Bund preist auf Genf und Interlaken als Vorzeigebeispiel

Als Folge würden mehrere Kantone, Städte und Gemeinden zurzeit Massnahmen ausarbeiten, wie etwa eine Begrenzung der Beherbergungszeit, das Führen eines Verzeichnisses oder die automatische Kurtaxenerhebung. Um die Behörden dabei zu unterstützen, lanciert das BWO nun ein Informationsportal und berücksichtigt damit eine 2018 im Nationalrat eingereichte Motion.

Dieses Portal biete den Gemeinden, Städten und Kantonen unter anderem Informationen zu wichtigen Rechtsgebieten. Zudem würden die vom Kanton Genf und von der Gemeinde Interlaken ergriffenen Massnahmen zur Eindämmung der Vermietung von Wohnraum zu touristischen Zwecken in ihrem jeweiligen Kontext vorgestellt.

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