Der internationale Handelskonflikt und die schwache Weltwirtschaft lasteten weiter auf dem Konjunkturausblick. Hinzu komme die Gefahr, dass sich die gedämpfte Inflation noch hartnäckiger halten könne als erwartet und sich somit nicht als vorübergehendes Phänomen erweise. Zudem hätten sich Investitionen "spürbar verlangsamt" und das Wirtschaftswachstum habe ein mässigeres Tempo angeschlagen.

An den Märkten gilt eine Zinssenkung Ende des Monats praktisch als ausgemachte Sache. 2018 hatte das Fed den Schlüsselsatz vier Mal angehoben - zuletzt im Dezember auf die Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent, bevor sie eine Pause einlegte.

Die Äusserungen stützen den US-Aktienmarkt vor der Markteröffnung etwas. Der Euro legte auf 1,1240 Dollar zu. Der SMI in Zürich verringerte Verluste nach den Äusserungen Powells und drehte gar ins Plus. Gold verteuerte sich.