Rund 1,5 Mio. Übernachtungen gingen auf das Konto der einheimischen Gäste, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Das ist ein Plus von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (+81'000 Logiernächte).

Ausländische Gäste buchten 1,8 Mio. Übernachtungen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Rückgang von 1,2 Prozent (-21'000 Logiernächte). Die Zahl der europäischen Gäste nahm ab, während Touristen aus Asien wieder zahlreicher in die Schweiz kamen.

Hier lag das Plus bei den Logiernächten im Vergleich zum Vorjahr bei 13 Prozent (+12'000). China ohne Hongkong lag mit einem Zuwachs von 78 Prozent (+9700) Logiernächten absolut ganz vorne. Hongkong verbuchte indes mit +126 Prozent (+3100) den grössten prozentualen Anstieg der Besucher. Die Gästezahl aus den USA stieg um 6 Prozent, aus Europa (ohne Schweiz) gab es allerdings einen Rückgang um 2,6 Prozent.

Unter allen Herkunftsländern verzeichneten das Vereinigte Königreich und Deutschland mit jeweils -14'000 Logiernächten die deutlichsten absoluten Rückgänge. In Prozentzahlen lag der Rückgang hier bei 6,2 Prozent respektive 2,6 Prozent.

Prozentual ging die Gästezahl aus Schweden mit minus 26 Prozent deutlich zurück. Die Zahl Übernachtungen von irischen Gäste reduzierte sich um 21 Prozent. Die Niederlande erzielte ein Minus von 5,6 Prozent. Aus Norwegen konnte aber ein kräftiger Anstieg um 25 Prozent verzeichnet werden.

Nach Regionen betrachtet, sticht Zürich mit dem stärksten absoluten Wachstum hervor: Die Zahl der Übernachtungen stieg um 19'000 (+6,5 Prozent). Zulegen konnte auch die Region Basel mit 14'000 zusätzlichen Übernachtungen (+15 Prozent). Wie das BFS mitteilte, wird seit Januar 2010 der Kanton Zug, der bis anhin zur Region Zentralschweiz zählte, der Region Zürich zugeordnet.