Zu diesem Zeitpunkt sollen die überarbeiteten 100- und 200-Euro-Noten eingeführt sein. Die im Umlauf befindlichen 500er sollen gesetzliches Zahlungsmittel bleiben und unbegrenzt umtauschbar sein.

EZB-Präsident Mario Draghi will mit der Abschaffung der 500-Euro-Geldscheine vor allem Kriminellen die Finanzierung von Straftaten wie Terror oder Schwarzarbeit erschweren. Das habe nichts mit einer Verringerung von Bargeld zu tun, sagte Draghi im Vorfeld des Entscheids.

Draghi zufolge würden Sparer nicht unter der Änderung leiden. Sie könnten etwa auf 200-Euro-Geldscheine ausweichen. Viele Politiker in der EU haben sich bereits für die Abschaffung der 500-Euro-Note ausgesprochen.

Weltweit gehörte die 500-Euro-Note zu den Banknoten mit dem höchsten Wert. In den USA reicht die Skala nur bis 100 Dollar. Die Schweiz hingegen hat 1000-Franken-Noten und wird diese laut Schweizerischer Nationalbank auch beibehalten.