Ursprünglich hätte die Abgabe bereits in diesem Frühjahr kommen sollen. Für innereuropäische Flüge gibt es in der EU bereits seit 2012 Klimaabgaben.

Dabei müssen Airlines sogenannte Verschmutzungszertifikate vorweisen, wenn sie in der EU starten und landen. Das soll Flugzeuge mit starkem Emissionsausstoss verteuern und so den Klimawandel bremsen.

Pläne zur Einbeziehung auch aussereuropäischer Flüge waren auf heftigen Widerstand unter anderem der USA, Russlands und Chinas gestossen. Sie kritisierten vor allem, dass auch die Strecken ausserhalb der EU kostenpflichtig waren, wenn nur der Start- oder Landeort in Europa liegt. Darum hatte die EU nachgegeben und das System für Drittstaaten suspendiert.