"Wir sind in intensiven Gesprächen mit der Flughafenvereinigung darüber, wie man es ändern kann, dass Wasser nach der Sicherheitskontrolle für Passagiere erheblich teurer ist als davor", sagte Bulc sagte der "Welt am Sonntag".

Mitgebrachte Getränke dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mit in den Flieger genommen werden. Gleichzeitig empfehlen Mediziner aber, an Bord viel zu trinken - zum Beispiel auf Langstreckenflügen als Vorbeugung gegen gefährliche Thrombosen. Airlines geben derweil immer häufiger keine Gratis-Getränke mehr ab.

Nach Angaben der slowenischen Politikerin haben sich mittlerweile 126 Flughäfen in Europa, die 50 Prozent des Fluggastaufkommens bewältigen, bereit erklärt, Wasserflaschen für einen Euro direkt nach dem Sicherheits-Check anzubieten.

"Das reicht allerdings noch nicht aus. Unser Ziel ist, dass das möglichst alle Flughäfen so machen. Alle Flughäfen in Europa sollten das Ein-Euro-Wasser anbieten". Die EU-Kommission wolle aber vorerst auf gesetzliche Regelungen verzichten.