Internet-Suchmaschinen

EU gibt grünes Licht für Kooperation von Microsoft und Yahoo

Keine wettbewerbsrechtlichen Einwände der EU-Kommission

Keine wettbewerbsrechtlichen Einwände der EU-Kommission

Die EU-Kommission hat keine wettbewerbsrechtlichen Einwände gegen die Integration der Suchsparte von Yahoo in den Softwarekonzern Microsoft. Die Kooperation werde dem Wettbewerb unter den Internet-Suchmaschinen in Europa nicht schaden, sondern ihn im Gegenteil beflügeln.

Denn bisher dominiere Google das Geschäft mit einem Marktanteil von 90 Prozent, während Microsoft mit seiner Suchmaschine Bing und Yahoo auf weniger als zehn Prozent kämen, erklärte die Kommission.

Microsoft und Yahoo hatten die Vereinbarung im Juli 2009 geschlossen. Der Softwarekonzern erwirbt für zehn Jahre die Lizenz für die Suchtechnologie von Yahoo. Die Suchmaschine wird nur noch die Technologie von Microsofts Bing-Suchmaschine nutzen. Yahoo wird zudem den Verkauf von Premium-Suchanzeigen für beide Unternehmen organisieren.

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