Schweizerische Rheinhäfen

Erstes Geschäftsjahr der Rheinhäfen nach Fusion erfolgreich

Rheinhäfen mit Betriebserfolg

Rheinhäfen mit Betriebserfolg

Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) weisen für 2008 als erstes Geschäftsjahr seit der Fusion der baselstädtischen und Baselbieter Häfen einen Gewinn von 7,6 Mio. Fr. aus. Dies liege wie andere Eckdaten im Budget, teilten die SRH mit.

Zu den SRH gehören der Hafen Birsfelden BL, der Auhafen Muttenz BL, und in Basel der Hafen Kleinhüningen sowie - noch bis zur Übergabe an Novartis - der Hafen St. Johann. Zusammen tragen sie nach eigenen Angaben einen "wesentlichen Anteil" dazu bei, dass die Region Nordwestschweiz "bedeutendster Logistikstandort der Schweiz" sei.

Als Wasser-Schiene-Strasse-Verkehrsdrehscheibe mit globaler Anbindung sehen die SRH noch "Potenzial als Hinterland-Drehscheibe der Seehäfen", insbesondere Rotterdam. Nachdem sie im Februar ihre Güterdaten für 2008 mit einem Gesamtumschlag von 7,2 Mio. Tonnen publiziert hatten, folgte nun der erste Geschäfts-Jahresbericht.

Bei einem Gesamtertrag von 20,4 Mio. Fr. wird ein Betriebserfolg von 7,61 Mio. Fr. ausgewiesen. Davon fliessen 7,2 Mio. Fr. an die Trägerkantone Basel-Stadt (40%) und -Landschaft (60%). Grösster Einnahmenposten sind die Hafenabgaben; sie lagen mit 6,25 Mio. Fr. leicht über dem Budget.

Der Personalaufwand blieb trotz einem nicht budgetierten Teuerungsausgleich (1,6%) mit 4,05 Mio. Fr. im Budget. Die Fusion habe Synergie-Einsparungen von 4,2 Prozent bei den Personalkosten ermöglicht, etwa beim Pikettdienst, hiess es weiter. Im Jahresschnitt beschäftigten die SRH 29,6 Festangestellte.

Beim Bund fühlen sich die Häfen auch unter Verwaltungsratspräsident Benedikt Weibel stiefmütterlich behandelt, wie dem Jahresbericht zu entnehmen ist. Sie fordern gleich lange Spiesse bei der Finanzierung des Wasserwegs und der Hafeninfrastruktur wie für die anderen nationalen Verkehrsträger Schiene und Strasse.

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