Die Gemeinschaftsfirma Jetstar Hong Kong soll Mitte kommenden Jahres mit drei Airbus-Maschinen vom Typ A320 starten, wie Qantas am Montag ankündigte. Bis 2015 soll die Flotte auf 18 Flieger ausgebaut werden. Dazu wollen die beiden Partner bis zu knapp 200 Mio. Dollar innerhalb von drei Jahren investieren.

Für China Eastern, die chinesische Fluglinie mit den zweithöchsten Passagierzahlen, bedeuten die Pläne die Premiere im wachsenden, aber überfüllten Billigflieger-Geschäft.

Qantas wiederum verschafft sich einen Zugang zu China, dem wichtigsten Wachstumsmarkt der Luftfahrtbranche, und kann davon profitieren, dass die Betriebskosten in Asien deutlich niedriger sind als zuhause. Der Qantas-Ableger Jetstar ist bereits in Australien und Neuseeland tätig. In Singapur, Japan sowie Vietnam ist er mit Gemeinschaftsunternehmen vertreten.