Der Freiburger Professor Reiner Eichenberger belegt demnach Platz zwei. An dritter Stelle folgt Glücksforschungs-Pionier Bruno S. Frey von Crema Zürich.

Das am Samstag publizierte Ranking mit 38 Forschern erstellt die NZZ seit fünf Jahren. Es berücksichtigt neben der Forschungsleistung anhand von Zitierungen in Publikationen auch die Wahrnehmung in der Politik und die Präsenz in den Medien mit Zitaten.

Der Österreicher Fehr ist Professor für Mikroökonomie und Leiter des Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Zürich. Der 62-Jährige untersucht seit rund zwei Jahrzehnten das Sozialverhalten und die wirtschaftlichen Präferenzen der Menschen. Er erhielt zahlreiche Preise, darunter der als "Schweizer Nobelpreis" bezeichnete Marcel-Benoist-Preis. Er führt auch Ökonomen-Rankings in Deutschland und Österreich an.

Gemessen an den Institutionen steht die Universität Zürich an der Spitze mit dem grössten Einfluss. Auf dem zweiten Platz folgt die Universität St. Gallen. Der dritte Platz geht an die Universität Freiburg, die ihren Rang dem prominenten Eichenberger zu verdanken hat.