Dazu gehörten nicht nur Flüge von Iberia selbst, sondern auch der Tochtergesellschaften Vueling, Air Nostrum und Iberia Express. Am Montag waren bereits 236 Flüge gestrichen worden. Insgesamt soll die Arbeitsniederlegung zu Absagen von mehr als 1200 Flügen führen.

Die Gewerkschaften hatten die Beschäftigten des Boden- und Kabinenpersonals von Iberia aufgerufen, aus Protest gegen einen Sanierungsplan bis einschliesslich Freitag die Arbeit niederzulegen. Der Streik ist der grösste in der Geschichte des Unternehmens.

Am Montag war es zu Beginn des Ausstands auf dem Madrider Flughafen zu Auseinandersetzungen zwischen Streikenden und der Polizei gekommen. Dabei wurden fünf Menschen festgenommen.

Nach Angaben des Unternehmens war es gelungen, 86 Prozent der vom Streik betroffenen Passagiere auf andere Maschinen umzubuchen. Der Ausstand richtet sich gegen einen Sanierungsplan, der den Abbau von 3800 der insgesamt 20'000 Arbeitsplätze vorsieht.

Im März soll an zehn weiteren Tagen gestreikt werden. Dann will sich auch die Pilotengewerkschaft Sepla dem Ausstand anschliessen.

Die Schweiz ist von der Arbeitsniederlegung kaum betroffen. Am Flughafen Genf fiel am Dienstag ein Iberia-Flug nach Madrid aus. Der Flughafen Zürich meldete am Dienstag keine Annullationen. Von und nach Basel verkehren keine Flugzeuge von Iberia.