Wie aus einer internen Mitteilung hervorgeht, wird Holenstein den Verband per Ende Jahr verlassen. Er hat bereits eine neue Stelle ausserhalb der Branche gefunden, heisst es im Schreiben.
Holenstein zieht offensichtlich die Konsequenzen aus einer völlig verfahrenen Situation bei der ehemals mächtigen Lobbyorganisation der Krankenversicherer. Begonnen hat der Niedergang mit dem gemeinsamen Austritt von CSS und Helsana, die mit Sanitas die Konkurrenzorganisation Curafutura gegründet haben.Innert kurzer Zeit gelang es dem neuen Verband, mit KPT eine weitere grosse Kasse zum Wechsel zu bewegen.
Am kommenden Mittwoch kommt es erstmals zu einer gemeinsamen Konferenz zwischen den verfeindeten Verbänden, wie die "Schweiz am Sonntag" weiter schreibt. Brändli strebt eine Kooperation mit Curafutura bei den Tarifen und der Politik an. Gelingt dies ihm nicht, wird es zu weiteren Abgängen kommen. Assura könnte die nächste sein.