Die Anhörung von Generaldirektor François Reyl vor den Untersuchungsrichtern in Paris habe zu dem Entscheid geführt, hiess es. Die Bank sei damit zwar nicht einverstanden. Die Untersuchung werde ihnen aber ermöglichen, Zugang zum Dossier zu erhalten, um die Fakten richtig zu stellen.

Die Bank betonte, sich jederzeit an die entsprechenden Gesetze gehalten zu haben. Reyl & Cie. präzisierte die gegen sie erhobenen Vorwürfe der französischen Justiz nicht. Auch ob es dabei um Verschleierung von Steuerhinterziehung geht, wurde nicht bekannt.

Reyls Anwalt, Kiril Bougartche, wollte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP nicht äussern. Im Zuge der Affäre um nicht deklarierte Konten bei der Reyl-Gruppe musste der damalige französische Budgetminister Jérôme Cahuzac im vergangenen März zurücktreten. Gegen ihn läuft ein Verfahren wegen Geldwäscherei und Steuerhinterziehung.