Wirtschaft

Erlös bricht wegen Coronakrise ein: Von Roll schreibt im ersten Halbjahr ein Minus

Der Hauptsitz der weltweit tätigen Schweizer Von-Roll-Unternehmensgruppe im Kanton Solothurn.

Der Hauptsitz der weltweit tätigen Schweizer Von-Roll-Unternehmensgruppe im Kanton Solothurn.

Die Coronakrise setzt dem Schweizer Industrieunternehmen Von Roll heftig zu. Im ersten Halbjahr resultiert unter dem Strich ein Minus von 10,9 Millionen Franken.

(sat) Das weltweit tätige Unternehmen mit Sitz in Breitenbach (SO) begründet das negative Betriebsergebnis am Donnerstag in einer Mitteilung mit der anhaltenden Coronakrise sowie mit Sonderbelastungen aus der Aufgabe von zwei defizitären Produktionswerken in Frankreich. Diese Werkschliessungen hatte von Roll bereits im Mai bekanntgegeben. Vor entsprechenden Sondereffekten habe ein leicht positives Betriebsergebnis von 0,5 Millionen Franken resultiert.

Obwohl Von Roll die Lieferfähigkeit in der laufenden Pandemie «nahezu vollständig aufrechterhalten konnte», sei die Nachfrage gesunken. Am Ende führt dies zu einem Nettoerlös von noch 119,5 Millionen. Im ersten Halbjahr des Vorjahres lag dieser Wert bei 154,8 Millionen. Was den Ausblick betrifft, hält sich Von Roll am Donnerstag knapp. Das Unternehmen beschreibt die Ausgangslage weiterhin als ungewiss und volatil. Dank einer hohen Eigenkapitalquote zeigt sich von Roll jedoch zuversichtlich.

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