Rechnung

Ende Jahr war Geld in der Kasse

Die Rechnung 2008 bringt für die Gemeinde Spreitenbach ein positives Ergebnis.

Dieter Minder

Bei einem Umsatz von 42 Millionen Franken schliesst die Verwaltungsrechnung Spreitenbach mit einem Ertragsüberschuss von 2,905 Millionen Franken, teilt die Gemeinde mit. Das Geld wurde für zusätzliche Abschreibungen verwendet. Zusammen mit den vorgeschriebenen Abschreibungen von 715 000 Franken erreichte sie so eine Eigenfinanzierung von 3,62 Millionen Franken.

Damit konnten die Nettoinvestitionen von 7,08 Millionen Franken nur zum Teil finanziert werden. Sie liegen aber 2,1 Millionen Franken hinter dem Budget zurück. Dies, weil die 2 Millionen Wertschwankungsreserve noch nicht an die Pensionskasse überwiesen wurden.

Fremdkapital verdoppelt

Zu den Investitionen des vergangenen Jahres zählen vor allem der Halbanschluss A1 sowie der Beitrag an die Aargauische Pensionskasse (APK). Bedingt durch die geringe Liquidation musste Geld aufgenommen werden, womit sich das Fremdkapital gegenüber 2007 auf 10 Millionen verdoppelte.

Zum Ertragsüberschuss von 2,9 Millionen Franken haben einerseits die Steuereinnahmen und anderseits Subventionen im Sozialhilfebereich beigetragen. Es handelt sich um Nachzahlungen für das Jahr 2006. Zudem hat die Gemeinde den Hürzeler- Fonds aufgelöst.

Gute Steuererträge

15,53 Millionen Franken Einkommens- und Vermögenssteuern sind der Gemeinde 2008 zugeflossen. Das entspricht 1586 Franken pro Einwohner. Bei den Quellensteuern waren es 983 000 Franken und bei den Aktiensteuern 4,846 Millionen. Die Grundstückgewinnsteuern lagen mit 140 000 Franken rund 40 000 Franken über dem Budget. Die Werke schliessen im Bereich der Budgets.

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