Auch der Importzoll auf Sportgeräte, Angelzubehör, Kleidung oder Fahrräder wird von 25 auf 20 Prozent verringert, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete.

China steht wegen seiner Handelspolitik am Pranger. In Brüssel trifft Pekings Regierungschef Li Keqiang am Dienstag die Spitzen der EU-Institutionen.

EU-Diplomaten zufolge wirft die EU China vor, keine ausreichenden Zusagen bei Fragen des Marktzugangs und fairen Wettbewerbsbedingungen für europäische Unternehmen zu machen. Zudem verweigere Peking eine Verpflichtung auf eine ernsthafte Reform der Welthandelsorganisation WTO, die Subventionen bei Industriegütern umfasse.

Doch nicht nur das Verhältnis zwischen China und der EU ist angespannt. Die USA und China stecken seit rund einem Jahr in einem Handelskonflikt und überzogen sich seitdem mit Strafzöllen auf Waren in einem Gesamtwert von mehr als 360 Milliarden Dollar.

US-Präsident Donald Trump schürt derzeit allerdings Hoffnungen auf eine rasche Lösung. Verhandlungen vergangene Woche in Washington brachten aber offenbar keinen Durchbruch.