Der Gewinn werde im Geschäftsjahr per Ende September zwischen 280 und 300 Mio. Pfund (zwischen 430 Mio. und 460 Mio. Franken) liegen, kündigte Easyjet am Mittwoch an. Das ist mehr als im vergangenen Geschäftsjahr, als das Unternehmen 248 Mio. Pfund verdiente, aber auch mehr als die Analysten erwartet hatten.

Firmenchefin Carolyn McCall sagte, die rigide Kostenkontrolle zahle sich aus. Daher könne die gute Entwicklung trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds fortgesetzt werden.

Bislang seien rund drei Viertel der Sitze für die Sommersaison gebucht, teilte die britische Fluggesellschaft mit. Traditionell macht das Unternehmen den Grossteil des Jahresgeschäfts in der Feriensaison im Sommer. Im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal beförderte Easyjet mit 16 Millionen gut 10 Prozent mehr Passagiere.

Die Erlöse pro Sitzplatz stiegen bereinigt um Wechselkurseffekte um 4,9 Prozent, dies auch durch den Kapazitätsausbau in der Schweiz, Frankreich und Italien. Wie Easyjet weiter mitteilte, will das Unternehmen unter anderem weiter in die Schweiz investieren.

Mehr Frequenzen

Auch in der Schweiz legte Easyjet im abgelaufenen Quartal zu. Mehr Passagiere beförderte die Airline nach eigenen Angaben vor allem dank der Erhöhung der Frequenzen nach London Gatwick, Amsterdam und Rom. Speziell Geschäftsreisende seien an besseren Flugverbindungen interessiert.

Bei Flügen ab Basel stiegen die Passagierzahlen um 21 Prozent. Die Fluglinie führt dies auch auf neue Strecken zurück. In Angebot hat Easyjet neu Ibiza, Faro, Fuerteventura, Teneriffa und Toulouse.

Ab Genf steigerte die Billigfluglinie die Passagierzahlen ebenfalls, und zwar um 14 Prozent. Ab der Rhonestadt hat Easyjet neu Athen, Bilbao, Catania und Venedig im Programm.