Reise-Detailhändler

Dufry-Aktionäre genehmigen Erhöhung des Aktienkapitals

Darf sein Aktienkapital erhöhen: Der Hauptsitz des weltweit tätigen Reise-Detailhändlers Dufry in Basel. (Archivbild)

Darf sein Aktienkapital erhöhen: Der Hauptsitz des weltweit tätigen Reise-Detailhändlers Dufry in Basel. (Archivbild)

Der weltweit tätige Schweizer Reise-Detailhändler Dufry kann sein Aktienkapital massiv erhöhen. Die Aktionäre haben allen Anträgen des Verwaltungsrates am Dienstag grösstmehrheitlich zugestimmt.

(sat) Mit der Kapitalerhöhung will der Betreiber von Duty-Free-Shops die Integration der US-Tochterfirma Hudson finanzieren. Dafür sind 500 Millionen Franken vorgesehen. Dies hatte der weltweit tätige Konzern mit Hauptsitz in Basel im September ankündigte. Laut Dufry-Mitteilung vom Dienstag haben der Aufstockung 99,57 Prozent der Aktionäre zugestimmt. Die ausserordentliche Generalversammlung fand aufgrund der Coronapandemie ohne physische Anwesenheit der Aktionäre statt.

Erst am Montag war bekannt geworden, dass der chinesische Internetgigant Alibaba mit bis zu 9,99 Prozent bei Dufry einsteigt. Der Schweizer Reise-Detailhändler beteiligt sich umgekehrt an einem Joint Venture in China. Dieses soll sich auf den grossen chinesischen Reisemarkt konzentrieren. Dazu soll das Aktienkapital um zusätzliche 200 Millionen Franken aufgestockt werden, informierte Dufry am Dienstag. Insgesamt ist nun also eine Aufstockung um 700 Millionen geplant.

Gleichentags informierte Dufry über einen Umsatzrückgang im Juli und August des laufenden Jahres zwischen 75 und 85 Prozent. Der Reise-Detailhändler leidet besonders unter Einschränkungen des Luftverkehrs aufgrund der anhaltenden Coronapandemie.

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