Luftfahrt

Dreamliner muss wegen Triebwerkproblem in Japan am Boden bleiben

Eine Boeing 787 der All Nippon Airways

Eine Boeing 787 der All Nippon Airways

Für den Dreamliner von Boeing zeichnet sich in Japan eine neue Pannenserie ab: Den dritten Tag in Folge musste am Mittwoch ein Flug mit einer Boeing 787 abgesagt werden.

Ein Dreamliner der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) musste am Boden bleiben, weil ein Triebwerk nicht ansprang, wie eine Sprecherin des Unternehmens mitteilte. Die 141 Passagiere, die von der westjapanischen Stadt Yamaguchi nach Tokio fliegen wollten, seien auf eine andere Maschine umgebucht worden.

Am Dienstag hatte eine Maschine der Japan Airlines (JAL) auf dem Weg von Tokio nach Singapur auf halber Strecke wegen eines Enteisungs-Problems am linken Motor umkehren müssen. Am Montag hatte ANA wegen Fehlermeldungen einen Inlandsflug abgesagt.

Die beiden japanischen Fluggesellschaften hatten ihre Dreamliner-Flotte erst vor wenigen Wochen wieder in Betrieb genommen, nachdem ein weltweites viermonatiges Flugverbot für den Boeing 787 Dreamliner aufgehoben worden war.

Die US-Luftaufsichtsbehörde FAA hatte das Flugverbot für die Dreamliner Mitte Januar nach einer Pannenserie verhängt, weil eingebaute Lithium-Ionen-Batterien überhitzen konnten. Ende April hatte die FAA nach einer Reihe von Testflügen ein modifiziertes Batteriesystem bei der Boeing 787 akzeptiert.

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