Der Bestand an Wertberichtigungen und Rückstellungen habe sich um 72 Mio. auf 688 Mio. Fr. erhöht. Welchen Anteil für das US-Verfahren bereitgestellt wurden, geht aus der Medienmitteilung vom Freitag nicht hervor. Ihre Risiken beurteile die ZKB laufend, hiess es. "Das gilt auch für die Risiken in Bezug auf die Untersuchung des Department of Justice (DoJ) im US-Steuerstreit."

Die ZKB gehört zu dem guten Dutzend an Schweizer Banken in der Kategorie 1 des US-Programmes, gegen die ein Strafverfahren wegen mutmasslicher Beihilfe zu Steuerdelikten läuft.

Im operativen Geschäft litt die ZKB unter dem rückläufigen Zinserfolg (-3,2 Prozent). Der Handelserfolg fiel gar um 10,1 Prozent.

Dafür hätten die Bemühungen zum Ausbau des Anlagegeschäfts Früchte getragen, schreibt die Bank. Die Erträge im Wertschriften- und Anlagegeschäft konnten um fast 5 Prozent gesteigert werden. Mit 551 Mio. Fr. (+2,8 Prozent) erreichte das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft einen neuen Höchststand.

Die Bilanzsumme hat um 0,7 Prozent auf 149,7 Mrd. Fr. leicht abgenommen. Die Hypothekarforderungen weiteten sich dagegen um 3,4 Prozent auf 69,7 Mrd. Fr. aus. Der Zuwachs von 2,3 Mrd. Fr. entspricht laut den Angaben exakt dem Vorjahr und liegt mit 3,4 Prozent unter dem Marktwachstum, schreibt die neu als systemrelevant geltende ZKB.

Die Gewinnzahlen sind von diversen Sondereffekten geprägt. So hatte die Sanierung der Pensionskasse im Vorjahr 150 Mio. Fr. gekostet. Demgegenüber profitierte die ZKB 2013 von Sondererträgen aus dem Verkauf der Beteiligung am Telekomzulieferer Ascom und von Liegenschaften.