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Die ungebremste Talfahrt an US-Börsen geht weiter

Die Wallstreet erlebt wieder turbulente Zeiten (Archiv)

Die Wallstreet erlebt wieder turbulente Zeiten (Archiv)

Belastet von Einbrüchen bei Technologie- und Finanzwerten haben die US-Börsen ihre Talfahrt ungebremst fortgesetzt. Die Anleger reagierten immer noch mit teils massiven Verkäufen auf die Pläne von Präsident Barack Obama zur Regulierung der Bankenbranche.

Hinzu kamen als weitere Belastungsfaktoren negativ aufgenommene Unternehmensnachrichten von Google und vom Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD), wie Börsianer sagten. Zudem beobachteten Marktteilnehmer, dass institutionelle Derivatehändler bei Bankaktien und Einzelhandelstiteln auf eine deutliche Korrektur nach unten setzten.

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) sank den dritten Tag in Folge und ging mit einem hohen Abschlag von 2,09 Prozent auf 10'172,98 Punkte aus dem Handel. Damit rutschte er auf den tiefsten Stand seit November 2009. Auf Wochensicht bedeutete dies ein sattes Minus von 4,12 Prozent.

Der marktbreite S&P-500-Index riss die Marke von 1100 Punkten und gab um 2,21 Prozent auf 1091,76 Zähler nach. An der Technologiebörse Nasdaq fiel der umfassende Composite Index um 2,67 Prozent auf 2205,29 Punkte. Der Nasdaq 100 verlor sogar 3,01 Prozent auf 1794,82 Zähler.

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