Telecom World 2009

Die Telecom World-Organisatoren ziehen positive Bilanz

Besucher laufen vor dem russischen Stand vorbei

Besucher laufen vor dem russischen Stand vorbei

Die Organisatoren der Telecom World 2009 in Genf geben sich zufrieden. Sie haben am Freitag nach der internationalen Fachmesse für Informationstechnologie positive Bilanz gezogen. Das Wagnis, die Ausstellung trotz Rezession zu organisieren, habe sich gelohnt.

Zu Beginn des Jahres hätten sie wegen der Wirtschaftskrise noch über einen Verzicht der Messe nachgedacht, sagte Hamadoun Touré, Generalsekretär der Internationalen Fernmeldeunion (ITU).

Rund 180 Unternehmenschefs der Branche seien vor Ort gewesen und das Ziel von 40'000 Besuchern sei erreicht worden. Zudem habe die Errichtung von Länderpavillons das Fehlen einiger grosser Unternehmen wettgemacht.

Der Informationstechnologie- und Kommunikationssektor hat für Touré grosses Wachstumspotenzial. Bis Ende Jahr gebe es weltweit 4,6 Mrd. Mobiltelefon-Abonnenten.

Zudem habe bald ein Viertel der Weltbevölkerung Zugang zum Internet. Heute hätten mit 500 Mio. Menschen dreimal mehr Menschen einen Internet-Anschluss als noch im Jahr 2004. Die Ungleichheit zwischen den Regionen sei jedoch bemerkenswert. In Afrika verfüge einer von 1000 Menschen über einen Breitbandanschluss, während es in Europa 200 von 1000 seien.

Auch Robert Hensler, Staatsschreiber des Kantons Genf, zeigte sich zufrieden. Alle Hotelzimmer seien während der Messewoche besetzt gewesen. Zudem seien bereits Verträge unterzeichnet worden. "Das gibt uns Hoffnung, im 2011 eine grossartige Telecom in Genf zu haben," sagte Hensler. Der Kanton Genf organisierte die Messe zusammen mit der ITU.

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