Die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) fliegt auch für ausländische Armeen. So hat die Rega etwa verwundete Soldaten der US-Armee transportiert um ihre Flotte auszulasten. Das schreibt die «Handelszeitung». Mindestens 17 Mal sollen die Jets in den letzten zwei Jahren auf dem US-Militärstützpunkt Ramstein gelandet sein. Eine bewilligung für die Dienstleistung soll gemäss dem Departement für auswärtige Angelegenheiten nicht vonnöten sein, da es sich bei der Rega um eine private Stiftung handelt.

Der Kommunikationschef der Rega, Sascha Hardegger, will gegenüber der «Handelszeitung» jedoch keine Details nennen, er bestätigt aber den Sachverhalt: «Wir fliegen auf Anfrage auch verletzte oder erkrankte Angehörige von Streitkräften, zum Beispiel nach Ramstein.» Das Geld, dass die Rega als Gegenleistung bekommt soll lediglich die entstandenen Kosten decken, der eigendliche Gewinn entstehe durch das dabei erarbeitete Know-how und dies komme auch der Schweiz zugute. (kgh)