Landi Freiamt

Die Landi Freiamt ist zünftig im Schuss

Die Verantwortlichen der Landi Freiamt und der Planungsfirma Erni führten mit Frau Gemeindeammann Marliese Müller aus Bünzen den Spatenstich aus (ba)

Spatenstich in bünzen

Die Verantwortlichen der Landi Freiamt und der Planungsfirma Erni führten mit Frau Gemeindeammann Marliese Müller aus Bünzen den Spatenstich aus (ba)

4,5 Millionen Franken investiert die Landi Freiamt in ein topmodernes Agro- und Verwaltungszentrum in der Industriezone in Bünzen. «Die Landwirtschaft ist ein grosser Trumpf im Freiamt», sagte Landi-Präsident Andreas Schüpbach.

Jörg Baumann

Im neuen Agro- und Verwaltungszentrum in Bünzen, mitten im Epizentrum der Landwirtschaftszonen, bündelt die weitverzweigte Landi Freiamt ihre Kräfte. Der Agro-Handel wird von Boswil, die Verwaltung von Muri nach Bünzen verlegt. Der mit einer Bruttogeschossfläche von 2300 Quadratmetern imposante Neubau wird beileibe kein Schnellschuss. Vielmehr habe die Landi mehr als zwei Jahre in die Planung gesteckt, erklärte Landi-Präsident Andreas Schüpbach am Spatenstich.

Nicht von Avenir Suisse beraten

Bei der Konzeption des Zentrums habe sich die Landi keineswegs von der umstrittenen Denkfabrik Avenir Suisse beraten lassen, sagte Schüpbach leicht ironisch. Avenir Suisse fiel in der Vergangenheit durch ihre rein rationale und aus dem Blickwinkel der Bauern weltfremde Sicht auf die Landwirtschaft auf. Der Neubau der Landi drücke den Glauben aus, dass die Landwirtschaft gerade im Freiamt eine gute Zukunft vor sich habe, erklärte Schüpbach. Der Landi-Präsident gab auch zu bedenken, dass es ohne die Landwirtschaft auch keinen Landschaftsschutz gebe.

Das von der Firma Erni Planungs AG in Schongau projektierte Agro- und Verwaltungszentrum wird ganz aus Holz bestehen und sich mit 1000 Artikeln auf die Bedürfnisse der Landwirte und Profi-Gartenbauer ausrichten. In Bünzen werden 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, gleich viele wie heute. «Wir glauben aber, dass die Landi mit der Zusammenführung des Agro-Handels und der Verwaltung viel effizienter arbeiten und Marktanteile dazugewinnen kann», sagt Landi-Geschäftsführer Daniel Strebel.

Energetisch fortschrittlich

Der Neubau erfüllt mit einer Abwärmerückgewinnung, einer Wärmepumpe und einer kontrollierten Lüftung die Anforderungen, die das aktuelle Energiegesetz stellt. Das Zentrum kann im Dezember 2009 bezogen werden.

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