Bier

Die grosse Bierflaute bei Heineken

Zu Heineken gehört auch die Luzerner Brauerei Eichhof (Archiv)

Zu Heineken gehört auch die Luzerner Brauerei Eichhof (Archiv)

Das weltweit drittgrösste Brauhaus, das im April 2008 die Luzerner Brauerei Eichhof gekauft hatte, hat im letzten Jahr 1,1 Prozent weniger Bier verkauft. Nur weil Heineken stark sparte, gab es gute Zahlen.

Dank des Sparprogrammes wurden im vergangenen Jahr aber 280 Mio. Euro weniger ausgegeben und so die Gewinn-Erwartungen sogar übertroffen. Der Nettogewinn stieg 2010 ohne einmalige Effekte um 37 Prozent auf 1,45 Mrd. Euro. Experten hatten im Durchschnitt mit 1,38 Mrd. Euro.

Synergie in der Höhe von 42 Mio. Euro brachte die Übernahme des Braugeschäftes der mexikanischen Femsa, wie der Hersteller von Marken wie Heineken oder Amstel mitteilte.

Hoffnungen in Lateinamerika

Die Hoffnungen des Konzerns konzentrieren sich auf Lateinamerika, Asien und Afrika. Heineken erwartet, dass seine Rohstoffkosten im niedrigen einstelligen Prozentbereich wachsen und will dies mit höheren Preisen ausgleichen. Die Preise für Agrarrohstoffe zogen zuletzt kräftig an. So verteuerte sich Gerste zur Lieferung im März seit Mai 2010 um 51 Prozent.

Weltmarktführer Anheuser-Busch will am 3. März seine Zahlen bekanntgeben. Die Nummer 4 unter den Brauereien, Carlsberg, plant für den 21. Februar die Veröffentlichung seiner Geschäftszahlen.

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