Den stärksten Anstieg der Stellensuchenden gegenüber dem Vormonat verzeichnet die Region Solothurn, teilt die Solothurner Staatskanzlei mit. Die Quote liegt neu bei 5,6 Prozent (5,3 Prozent), dies sind 125 Personen mehr. Den geringsten Anstieg der Stellensuchenden um 0,5 Prozent verzeichnet das Schwarzbubenland. Die Quote verharrte bei 3,4 Prozent. Die Quote der Region Olten erhöht sich von 5,6 Prozent auf 5,8 Prozent. Die Quote der Region Grenchen steigt um 0,1 Prozent-Punkte an und liegt bei 7,2 Prozent. Die Region Thal verzeichnete einen Anstieg der Stellensuchendenquote um 0,1 Prozent-Punkt und liegt nun bei 5,2 Prozent.

Die Gruppe der unter 20-Jährigen Stellensuchenden ist von 436 auf 559 Personen gestiegen. Die Quote erhöhte sich von 5,2 Prozent auf 6,6 Prozent. Die Quote der Altersgruppe der 20- bis 24-jährigen stieg von 8,9 Prozent auf 9,5. Die Quote der 25- bis 29-jährigen verringerte sich um 0,1 Prozent-Punkte und steht bei 7,4 Prozent.

Jene der 30- bis 39-jährigen verharrte bei 4,3 Prozent. Die Quote der Gruppe der 40- bis 49-jährigen sank von 4,9 Prozent auf 4,8 Prozent. In der Gruppe der 50- bis 59-jährigen nahm die Quote von 4,8 Prozent auf 4,9 Prozent zu. In der Gruppe der über 60-jährigen stieg die Quote um 0,2 Prozent-Punkte und steht neu bei 5,9 Prozent.

Der hohe Anstieg ist in erster Linie saisonal bedingt. Der Anstieg fand in der Altergruppe der 15- bis 25-jährigen statt. Bei den Stellensuchenden ist in dieser Altergruppe ein plus von 190 Personen zu verzeichnen. Dies sind vor allem Schul- und Lehrabgänger. In allen anderen Altersgruppen hat sich die Zunahme massiv verlangsamt. In diesem Zusammenhang von einer Erholung zu sprechen, sei allerdings verfrüht.

Eine Tabelle mit den Arbeitsmarktzahlen im Kanton Solothurn finden Sie hier.