Das Buureland ist an der AMA ein Publikumsmagnet. Was haben die Aargauer Bauern davon?

Ralf Bucher: Ureigenste Aufgabe des Bauernverbandes ist es, wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft zu leisten. Dafür bietet uns die AMA eine hervorragende Plattform.

Indem Tiere gezeigt werden, welche die Kinder streicheln dürfen?

Ralf Bucher: Der Jö-Effekt gehört dazu. Ganz nach dem Motto: ‹Mit Speck fängt man Mäuse› können wir über unsere Tiere - die übrigens von Fachleuten präsentiert werden - einen ersten Kontakt zu unseren Konsumenten herstellen und auf diesem Kontakt weiter aufbauen.

Und die AMA-Besucher interessieren sich tatsächlich nicht nur dafür, wie schnell jenes Ferkel rennt, auf das sie am Säulirennen gewettet haben?

Ralf Bucher: Wir sind 2003 regelmässig an der AMA vertreten, seit 2003 auch mit dem grossen Aussenstand. In dieser Zeit haben wir viel in die Konsumenteninformation investiert und die Reaktionen zeigen, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind. Wir kommen mit den Konsumentinnen und Konsumenten ins Gespräch und können ihnen zeigen, was die Aargauer Bauern leisten.

Was genau zeigen die Bauern?

Ralf Bucher: Die Bauern zeigen, dass sie umwelt- und tierschonend qualitativ hochwertige Nahrungsmittel produzieren, und das nachhaltig, in der Region für die Region.

Lässt sich der Erfolg der Bauernpräsenz an der AMA messen?

Ralf Bucher: Wir können keine konkrete Kosten-Nutzen-Rechnung machen. Doch wir sind davon überzeugt, dass von unserer Zusammenarbeit beide Parteien profitieren. Die AMA davon, dass wir ein Publikumsmagnet sind, und wir davon, dass wir uns an einer so bedeutenden Ausstellung präsentieren dürfen.