Euro-Krise

Deutschland und Österreich loben Schweizer Hilfe bei Euro-Rettung

Traf die Wirtschaftsminister Deutschlands und Österreichs: Bundespräsidentin Doris Leuthard

Traf die Wirtschaftsminister Deutschlands und Österreichs: Bundespräsidentin Doris Leuthard

Deutschland und Österreich loben die Schweizer Hilfe bei der Stabilisierung des Euro. Die Wirtschaftsminister beider Länder, Rainer Brüderle und Reinhold Mitterlehner, sagten dies nach einem Treffen mit Bundespräsidentin Doris Leuthard.

Der deutsche Wirtschaftsminister Brüderle dankte der Schweiz für ihre Unterstützung bei der Euro-Rettung. Die Stützung des Euro sei nicht zuletzt auch durch die Notenbankpolitik des IWF-Mitglieds Schweiz wesentlich gefördert worden, sagte Brüderle in Berlin.

Sein österreichischer Kollege Mitterlehner ergänzte gemäss einer Erklärung vom Freitagabend, die Schweiz habe sich über den Internationalen Währungsfonds stark engagiert und sehr solidarisch gezeigt.

Die zwei Minister und ihre Schweizer Kollegin Leuthard waren sich bei ihrem traditionellen Dreier-Treffen einig, dass für die nächsten Jahre ein schwaches Wirtschaftswachstum zu erwarten ist. Grund dafür seien die Euro-Schwäche und die mit dem Rettungsfonds verbundenen Belastungen für die Staaten im Euro-Raum.

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