Eine DHL-Firmensprecherin in Bonn (D) bestätigte am Samstag entsprechende Medienberichte bestätigt: "Wir optimieren bereich- und länderübergreifend die Zusammenarbeit bei DHL in der Finance Operation. Das betrifft die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz, und wir werden das in Zukunft aus Deutschland betreiben".

Mit den Betroffenen würden Einzelgespräche geführt, erklärte sie weiter. Das Unternehmen werde sich bemühen, intern Ersatzstellen für diese Leute zu finden. Damit seien andere Abteilungen in der Schweiz oder die Finazabteilung in Deutschland gemeint.

Am 3. August hatte DHL einen nahezu verdoppelten Halbjahresgewinn auf Stufe EBIT von 503 Mio. Euro bekannt gegeben. Netto stieg der Gewinn im gleichen Zeitraum auf 81 Mio. Euro. DHL beschäftigt insgesamt 300'000 Personen in über 220 Ländern.