"Und das wird uns auch im gesamten Geschäftsjahr gelingen", so Grube gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Neben Einbussen bei der Fracht dürften auch bei Nah- und Fernzügen Auswirkungen der Flaute zu spüren sein.

"Der Personenverkehr ist zwar noch relativ stabil, aber auch da erwarten wir Rückgänge, wenn die Arbeitslosigkeit weiter steigt." Um gegenzusteuern, solle stärker von Kurzarbeit Gebrauch gemacht werden.

Im Lauf des Jahres galt dies bisher für rund 10 000 Beschäftigte, vor allem im Schienengüterverkehr, wie Grube erläuterte. Der Bereich Transport und Logistik sei massiv von der Krise getroffen und habe ein Umsatzminus von rund 25 Prozent.

Ein Verkauf ausländischer Beteiligungen, die Grubes gestürzter Vorgänger Hartmut Mehdorn in den Konzern geholt hatte, stehe nicht zur Debatte. Die Halbjahresbilanz soll am 20. August vorgelegt werden.