US-Börse

Deutsch-französischer Plan beflügelt Wall-Street

Der Dow-Jones-Index gewinnt drei Prozent (Symbolbild)

Der Dow-Jones-Index gewinnt drei Prozent (Symbolbild)

Die Ankündigung eines deutsch-französischen Plans zur Lösung der Schuldenkrise hat an der Wall Street zum Wochenstart für deutliche Erleichterung gesorgt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss am Montag drei Prozent höher auf 11.433 Punkten.

Der breiter gefasste S&P-500 stieg 3,4 Prozent auf 1194 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 3,5 Prozent auf 2566 Punkte.

Bei den Einzelwerten profitierten besonders Finanztitel. Die Nachrichten aus Europa zerstreuten die Befürchtungen von Anlegern, dass US-Banken von Insolvenzen in Europa in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Die Aktien der Bank of America gewannen 6,4 Prozent, JPMorgan -Papiere konnten um mehr als fünf Prozent zulegen.

iPhone beflügelt Aktie

Auch Apple lag mit 5,1 Prozent im Plus. Der kalifornische Konzern hat mit den Vorbestellungen für das neue iPhone in den ersten 24 Stunden nach eigenen Angaben einen Rekord aufgestellt.

Anteilsscheine von Scotts-Miracle-Gro verloren dagegen 3,9 Prozent. Der auf Gartenbau spezialisierte Konzern hatte seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr zum dritten Mal innerhalb von vier Monaten gesenkt, nachdem schlechtes Wetter und der Hurrikane Irene für einen Umsatzrückgang gesorgt hatten.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 890 Millionen Aktien den Besitzer. 2762 Werte legten zu, 257 gaben nach und 47 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,57 Milliarden Aktien 2114 im Plus, 423 im Minus und 87 unverändert. Wegen des Columbus-Feiertags in der USA war der Markt für Staatsanleihen am Montag geschlossen.

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