Detailhandel
Einkaufen im Dorfladen ist «in» – Volg profitiert in der Pandemie

Volg kann den Umsatz markant steigern. Tankstellenshops boomen.

Stefan Borkert
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Volg-Läden haben letztes Jahr ihren Umsatz steigern können.

Volg-Läden haben letztes Jahr ihren Umsatz steigern können.

PD

Dorfläden profitieren in Zeiten der Pandemie von ihrer Nähe zur Kundschaft. Das zeigen auch die Zahlen, die Volg publiziert hat. Die Volg-Gruppe hat demnach letztes Jahr den Umsatz im Detailhandel um 16,1 Prozent auf knapp 1,8 Milliarden Franken (2019: 1,5 Milliarden) gesteigert. Wie die auf Dorfläden und Kleinflächen spezialisierte Detailhandelsgruppe in einem Communiqué schreibt, ist dieses Umsatzwachstum mit 924 Verkaufsstellen (913) erzielt worden. Die 586 Volg-Dorfläden (587) als wichtigster Absatzkanal der Gruppe steigerten den Umsatz um 16,6 Prozent von 1,16 auf 1,36 Milliarden Franken. Der durchschnittliche Umsatz eines Volg-Ladens stieg somit von zwei auf 2,32 Millionen Franken.

Tanken und shoppen

Weiterhin auf Wachstumskurs befinden sich die Tankstellenshops. Der Umsatz der 107 belieferten Top-Shops an Agrola-Tankstellen (2019: 100) wuchs um 13,5 Prozent von 289 auf 328 Millionen Franken. Die von der Volg Konsumwaren AG belieferten 231 Freien Detaillisten, die mehrheitlich unter dem Namen «Prima» am Markt auftreten, erzielten einen Umsatz von 80 Millionen Franken.

Volg-CEO Philipp Zgraggen kommentiert, dass Volg in diesem herausfordernden Jahr über sich hinausgewachsen sei. Er betont:

Philipp Zgraggen, CEO Volg-Gruppe.

Philipp Zgraggen, CEO Volg-Gruppe.

PD
«Das Einkaufen im Dorf ist noch beliebter geworden. Das zeigt die hohe Bedeutung der Nahversorgung im ländlichen Raum.»