Luxus

Der weltweite Luxus-Markt boomt weiter

Auch sündhaft teure Uhren sind begehrt (Symbolbild)

Auch sündhaft teure Uhren sind begehrt (Symbolbild)

Ob kostspielige Lederschuhe, edles Parfüm oder sündhaft teure Uhren, vor allem die Reichen in Asien und den USA sind weiter in Kauflaune. Global werde der Umsatz der Branche 2012 um 10 Prozent auf 212 Mrd. Euro wachsen.

Damit wächst die Branche das dritte Jahr in Folge nach der schweren Wirtschaftskrise zweistellig, schreibt die Beratungsfirma Bain & Company in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie.

Angekurbelt wird das Marktwachstum auch in diesem Jahr von China. Mittlerweile habe der chinesische Luxusgütermarkt den japanischen als zweitgrössten Markt überholt und liege nun hinter dem der Vereinigten Staaten.

Die Hälfte der Luxusgütereinkäufe im asiatischen Raum und ein Drittel der Umsätze in Europa seien inzwischen auf chinesische Konsumenten zurückzuführen. Sowieso verflechten sich Tourismus und Luxuskonsum immer stärker miteinander. Bereits 40 Prozent der weltweiten Luxusausgaben würden von Touristen getätigt.

In Europa werde sich das Wachstum im Vergleich zu 2011 auch wegen der tristen Wirtschaftslage in vielen Ländern auf 5 Prozent halbieren. as Umsatzvolumen in Europa werde 75 Mrd. Euro betragen.

Nach Kategorien wird bei Uhren ein Umsatzplus von 14 Prozent auf 35 Mrd. Euro erwartet. Zweistelliges Wachstum dürften auch die Bereiche Lederwaren (+16 Prozent auf 33 Mrd. Euro), Schuhe (+13 Prozent auf 12 Mrd. Euro), Schmuck (+13 Prozent auf 11 Mrd. Euro) oder Herrenbekleidung (+10 Prozent auf 26 Mrd. Euro) verzeichnen. Für Damenbekleidung wird ein Umsatzplus von 9 Prozent auf 27 Mrd. Euro erwartet.

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