Unter dem Strich verdiente Uster Technologies 25,1 Mio. Franken, verglichen mit 4 Mio. Fr. in der Vorjahresperiode. Das Unternehmen begründet das Wachstum vor allem mit den aufstrebenden asiatischen Märkten. Der überdurchschnittliche Aufwärtstrend der chinesischen und indischen Märkte sei ungebrochen, teilte Uster Technologies am Dienstag mit.

Auch in Ländern wie Vietnam, Kambodscha oder Indonesien beobachtet der Konzern positive Entwicklungen. Die asiatischen Länder trugen rund zwei Drittel zum gesamten Umsatz des Unternehmens bei. Die Nachfrage nach Qualitätsprüfungs- und Zertifizierungssystemen hätten jedoch in der ganzen Welt zugenommen, heisst es weiter.

Schuldenabbau fortgesetzt

Das schlanke Geschäftsmodell habe sich im Aufwärtszyklus bewährt und eine schnelle Anpassung der Kapazitäten erlaubt, schreibt Uster. Der fortschreitende Abbau der Nettoschulden - sie wurden im ersten Halbjahr 2011 weiter auf 67,5 Mio. Fr. reduziert - sei ein Beweis für die hohe Ertragskraft der Gruppe.

Uster erwartet auch für das zweite Halbjahr 2011 "solide Ergebnisse" - wenn auch mit abgeschwächten Wachstumsraten. Die Zeichen in China und Indien stünden weiterhin auf Wachstum. Deshalb dürfte Uster Technologie die Umsatz- und EBITA-Ergebnisse des Rekordjahres 2007 im Geschäftsjahr 2011 übertreffen.